visions of poetry


Dream no smalldreams for they have no power to move the hearts of men.

(Johann Wolfgang von Goethe)

The language of our visions we will find in our poetry......


dyeing time

Fotografie: Greg Jackson, London

Gedicht: Maria Dost, Berlin

 

dyeing time

 

hand in hand

we walk along the place of freedom

our cloths we dyed

our thoughts we dyed

 

hand in hand

we dream along a new day

watching the dyed sky

feeling the dyed sun

 

 

hand in hand

we walk along a dream

finding dyed words

feeling dyed emotions

 

hand in hand

we enter

the place of freedom

we will wait

we will stay

and breath new air

 

until the colors of yesterday are gone 

I have found my love of all good spaces

photographer, lyric: Greg Jackson, London

 

 I’ve found my love of all good spaces

Sit down my friends lets all be spent

I’m going to tell you all a story

Of some memories that i dreamt

 

See, i’ve lived life in many places

Not least the many streets of my mind

And friends especially, i didn’t find you

You’re here, i think – because we’re one of a kind"


eines Nachts begann ich zu schreiben, als ich das Foto sah

Una noche escribi esto, y lo subí con una fotografía

Gedicht: Salvador Marquez, Rosario, Argentinien

 

in meinen Träumen sehe ich eine Frau, ihren Kopf fassend

in meinen Träumen wollte ich töten und getötet werden

in meinen Träumen sehe ich Armut

und beobachte den Betrachter

in meinen Träumen gibt es dieses Spiel

mit Männern, immer Männer 

mein Vater

Er ist nich mehr

er war nie

und eine Frau, die ihren Kopf hält

wir sind arm

leise schaue ich  in meine Träume

in meinen Träumen verliere ich mich

und ich bin nicht ich

 war ich es?

Das verstehe ich nicht!

Das verstehe ich nicht!

Das verstehe ich nicht!


der Klang deines Gesichtes

eine Gedichtreihe zur Fotografie

Poesie: Maria Dost, Berlin

Fotografie: Zun Lee, Toronto

der Klang deines Gesichtes

 

den  Atem eines neuen Tages

fühlend

die Melodie erkennend

die das Licht in seinen Farben leuchten lässt,

 

vorbei zieht das Geräusch der Straße 

jeden Schritt wahrnehmend

bewege ich mich vorwärts

 

anhaltend

mitten in dem Fluss meines Ganges

ein Klang

meine Augen schließt

 

kein Schritt mehr fühlbar

die Schwere meiner Lider

sich legt

in ein Bild

wie ein reißender Strom zieht es mich hinein

 

die Schwere verlierend

mich  weiter gehen lässt

in ein Sein

meines Gefühls

meiner Bilder

meiner Wege

meiner Orte

meiner Begegnungen

in denen ich 

 

aufwache 

als ich


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